NEULICH IN DÜSSELDORF!
STUDIENREISE 2010: KRAKAU 9. - 16. Juni
VOR der Reise:
Krakau? Polen? Ist das interessant? Überschwemmung? Fällt die Reise ins Wasser?
Die REISE.
1. Tag: Treffpunkt Flughafen Düsseldorf 8:30 Abflug 14.30? Doch Überschwemmung? Endlich im Flugzeug! Shuttle erwartet uns! Hotel sehr nett! Geld wechseln Hunger! Das erste Essen um die Ecke. Interessiertes Rumlaufen, netter erster Eindruck.
2. Tag: Treffpunkt 9.30 vor dem Hotel. 28Grad. Programm: Kunstakademie, Fakultät Produkt/Grafikdesign. Tage der offenen Tür. Frau Wesek, unsere Typodozentin, hat dort studiert und uns eine Führung organisiert. Beeindruckende Arbeiten. Sehr viel Illustration. Lieblingsort aller: die Setzerei. Bleisatz, Block, Druckfarbe, Brillen, Typo wird plastisch. 32Grad. Mittagspause. Leckeres Essen, Fleisch, Kraut, Rote Beete. Noch ein Caf� und dann Teil zwei der Kunstakademie Druckwerkstätten, Lithografie, Radierungen, großformatig, Anregungen werden fotografiert.Danach erste Erschöpfung - nein zum Hauptgebäude (Freie Kunst) gehen wir heute nicht mehr. Dusche, dann Abendprogramm, essen, Biergarten, Erlebnisse verarbeiten.
3. Tag: Treffpunkt 9.30. 32Grad. Programm: Kasimierz - das jüdische Viertel. Synagogen, die meisten heute Museen. Fotografieausstellung: Leben in Kasimierz der 20er und 30er Jahre. Erste Zeichnungen entstehen. 35Grad. Kleine Verschnaufpause, kühle Getränke. Danach zum jüdischen Friedhof. Große Bäume über den Grabsteinen, große Anlage. Alte und neue Gräber übereinander, Steine zum Gedenken. Eine Familie, nur Männer, hält eine Gedenkfeier am Grab mit Gebeten. Die älteren Mitglieder werden mit Regenschirmen vor der Sonne geschützt. Dann: warten auf alle. 40Grad. Zu Fuß über die Weichsel zu Schindlers Emilia Fabrik, in der am selben Tag ein Museum eröffnet wird. Im Museum wird versucht in verschiedenen Räumen, die Geschichte Krakaus in den 30er und 40er Jahren lebendig zu erhalten. Sehr umfassende Darstellung. Später wird der Einsatz der vielen Medien diskutiert.42Grad. Dann Hotel, abkühlen. Abendprogramm mit Essen und Diskussionen.
4. Tag: Treffpunkt 9.30. 33Grad Programm 1: Die Kirchen Krakaus (Hochzeit inklusive), lebendiger Katholizismus, häufige gut besuchte Messen.Programm 2: Salzbergwerk (schön kühl unter der Erde) Am Abend empfehlen beide Gruppen gegenseitig ihre Programmpunkt. (Also nochmal nach Krakau reisen.) Die WM beginnt, überall Fernseher, aber da Polen nicht teilnimmt sind wir meistens allein. Regen, Abkühlung.
5. Tag: Treffpunkt 7.30 Abfahrt 8.20 nach Auschwitz. Vom Bahnhof ist es ein gutes Stück zu laufen. Gegen 12.00 Museum auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslager. Sehr gute Führung - alles wird erklärt und erläutert. Grausame Geschichte bekommt einen realen Ort. Die Größe von Ausschwitz 2 - Birkenau � unfassbar! Stille Rückreise.
6. Tag: Treffpunkt 9.30 Programm: Wawel. Viel zu voll, polnischen Schulklassen mit orangen Kappen, gelben Schals und grünen Mützen erklimmen mit uns gemeinsam den Glockenturm, Lehrerinnen übertönen sich! Bummel durch Krakau, nochmals Krakauer Kirchen - Gemäldegalerien wegen Renovierung geschlossen - schade, Stichwort: Tuchhallen.
7. Tag: Programm: Nova Huta. Sozialistische Planstadt der 50er Jahre, "Ostblock". Gewaltige Kirche, gegen den Staat errichtet. Letzte Einkäufe in Krakau. Packen. Gemeinsames Abendessen! Zufriedene Gesichter.
8. Tag: 9.30 Treffpunkt Abreise. Alle da, Blumen für die Damen im Hotel. Bus pünktlich. Letzte Zeichnungen. Abflug/Ankunft ein wenig verzögert, die Lieben warten. "Dehoim isch doch de bescht!"
NACH der Reise:Jedem aber auch jedem* wird eine Reise nach Krakau empfohlen!(*auch den en, die es nicht hören wollen)
Text_als_PDF
Zurück_zu_Aktuell Zurück_zu_Archiv
